Kate Mosse: Die achte Karte
Brandneu: "Die achte Karte" von Kate Mosse ist ein spannender Geschichts- und Mystikthriller aus Frankreich
Die Amerikanerin Meredith Martin recherchiert in Paris für ihre Doktorarbeit über einen französischen Komponisten aus dem 19 Jahrhundert. Nebenbei betreibt sie ein wenig Familiengeschichte, da ihr Großvater aus der Nähe von Carcasonne stammt und bis auf ein Foto nur wenige Spuren von ihm geblieben sind. Doch als sie sich auf die Reise ins Languedoc macht, geschehen merkwürdige Dinge. Noch in Paris bekommt sie rätselhafte Tarotkarten geschenkt, deren Bilder ihr teilweise zum Verwechseln ähnlich sehen. In dem kleinen beschaulichen Landhotel bei Carcassone fühlt sie sich auf ihrem Zimmer manchmal nicht ganz allein. Und dann ist da auch noch der Sohn des kürzlich verstorbenen Mitinhabers ihrer Pension, der sich sehr um sie bemüht. Meredith kommt ihm und ihrer Geschichte langsam näher, näher als ihr lieb ist.
Wie schon in Kate Mosses Debütroman „Das verlorenen Labyrinth“ spielt ein großer Teil der Geschichte im Languedoc, der ebenso rauhen wie sonnig-milden Vorgebirgslandschaft im äußersten Südwesten Frankreichs. Diesmal ist die Handlung sowohl in der Gegenwart als auch ein Jahrhundert in der Vergangenheit angesiedelt.
Kate Mosse verknüpft hier zwei Frauenschicksale miteinander und zeigt daran anschaulich, wie sehr sich die Zeiten verändert haben. Und trotzdem wiederholt sich die Geschichte ihrer Protagonistinnen auf eigentümliche Weise. Mosse gelingt so ein spannender Geschichts- und Mystikthriller mit rasanten Sprüngen durch die Jahrhunderte, auch wenn er nicht ganz an „Das verlorene Labyrinth“ heranreicht. Wer die Gegend um Carcassonne und mythische Familiengeschichten liebt, kommt hier dennoch voll auf seine Kosten.
Kate Mosse, geboren 1961 bei Chichester (England), arbeitet für Rundfunk und Fernsehen. Für BBC Four moderiert sie eine wöchentliche Sendung, in der Autoren und ihre Bücher vorgestellt werden. Kate Mosse hat zwei Romane und zwei Sachbücher geschrieben, vor ihrer Arbeit für Rundfunk und Fernsehen war sie stellvertr. Intendantin des Chichester Festival Theatre in West Sussex. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in West Sussex und in Carcassonne.
Rezension von Silke Schröder
Frankreich
| Hannelore Cayre: Lumpenadvokat| Glenn Cooper: Die zehnte Kammer
| Jean-Christophe Grang: Der Flug der Störche(Hörbuch)
| Jean-Christophe Grangé: Der steinerne Kreis (Hörbuch)
| Jean-Christophe Grange: Das Herz der Hölle
| Jean-Christophe Grangé: Choral des Todes (Hörbuch)
| Jean-Christophe Grangé: Im Wald der stummen Schreie (Hörbuch)
| Jean-Claude Izzo: Die Marseille-Trilogie
| Nicole Jamet, Marie-Anne Le Pezennec: Dolmen – vergessen sollst du nie
| Nicole Jamet, Marie-Anne LePezennec: Killmore - Was niemand wissen darf
| Aurélien Molas: Die elfte Geißel
| Kate Mosse: Die achte Karte
| Kate Mosse: Wintergeister
| Véronique Roy: Sacrificium
| Jean-Christophe Rufin: 100 Stunden
| Elena Sender: Begraben
| Danielle Thiéry: Der Schatten der Toten
| Jorun Thørring: Schattenhände (Hörbuch)
| Jorun Thørring: Kein Zeichen von Gewalt
| Fred Vargas: Die dritte Jungfrau
| Fred Vargas: Der vierzehnte Stein
| Fred Vargas: Die schwarzen Wasser der Seine
| Fred Vargas: Das Zeichen des Widders
| Fred Vargas: Der verbotene Ort
| Fred Vargas: Die Tote im Pelzmantel
| Fred Vargas: Die drei Evangelisten
| Alexandra von Grote: Nichts ist für die Ewigkeit
| Alexandra von Grote: Tod an der Place de la Bastille
| Alexandra von Grote: Mord in der Rue St. Lazare
| Michelle Wan: In tödlicher Absicht
| Ulrich Wickert: Der Richter von Paris
| Ulrich Wickert: Die Wüstenkönigin
| Ulrich Wickert: Der nützliche Freund
| Ulrich Wickert: Das achte Paradies
© Kate Mosse: Die achte Karte Bücher Rezensionen Thriller Belletristik hallo-buch.de


